Mann unterschreibt Vertrag

Tipps für eine erfolgreiche Vertragsverhandlung

Im Laufe deiner beruflichen Laufbahn kann es vorkommen, dass du einen Vertrag mit einem Arbeitgeber, Kunden oder Geschäftspartner aushandeln musst. Unabhängig davon, ob du über die Bedingungen eines Stellenangebots oder eines Kundenvertrags verhandelst, ist es wichtig, dass du erfolgreiche Verhandlungsstrategien anwendest, um deine Position angemessen zu vertreten.

 

Was ist eine Vertragsverhandlung?

Unter Vertragsverhandlungen versteht man die Erörterung der Bedingungen einer schriftlichen Vereinbarung, bevor man sich entscheidet, diese umzusetzen. Dieses Gespräch findet in der Regel zwischen zwei Parteien statt, z. B. zwischen einem Arbeitgeber und einem/er Arbeitnehmer:in. Verträge sind alle schriftlichen Dokumente, die rechtsverbindliche Bedingungen enthalten, z. B. ein Arbeitsvertrag oder ein Wettbewerbsverbot.

Bei Vertragsverhandlungen kannst du verschiedene Aspekte eines Vertrags erörtern und schließlich eine Einigung mit der anderen Partei erzielen. Wenn du Bedingungen für sich selbst aushandelst, z. B. ein höheres Gehalt nach einem Stellenangebot, musst du die Vorteile, die du möglicherweise hast, nutzt, um deinen Arbeitgeber zu überzeugen. Ziel einer Verhandlung ist es, sich auf die bestmöglichen Bedingungen für beide Parteien zu einigen.

Im Folgenden findest du einige Tipps, die dir bei der Aushandlung deines nächsten Vertrags helfen werden:

1. Wähle eine Methode für die Verhandlung

Wie du verhandelst, hängt wahrscheinlich von der Art des Vertrags ab, über den du sprichst. Wenn es sich um einen einfachen Vertrag handelt, kannst du dich mit deinem Gegenüber vielleicht per E-Mail oder per Telefon- oder Videoanruf einigen. Bei ernsthafteren Verträgen musst du dich möglicherweise persönlich treffen.  Wenn ihr euch mehrmals treffen solltet, solltest du die Gespräche aufzeichnen, damit du dich bei einem erneuten Treffen daran erinnern kannst, was du weiter besprechen willst.

2. Kenne deine Prioritäten

Lege zu Beginn der Verhandlung deine Prioritäten oder die Bedingungen fest, die du akzeptieren oder ablehnen möchtest, und lasse die andere Partei sagen, was für sie ebenfalls wichtig ist. Vielleicht stellst du fest, dass ihr beide ähnliche Ziele und Werte habt, was den weiteren Verhandlungsprozess erleichtern kann. Auch wenn eure Vorstellungen sehr unterschiedlich sind, kann das Verständnis für die Ansichten des anderen dir helfen, eine faire Vereinbarung zu treffen. Überlege außerdem, ob du  deine Prioritäten nach Wichtigkeit ordnest, bevor du mit den Verhandlungen beginnst.

3. Notizen machen

Mit Notizen kannst du dich besser daran erinnern, was du während des Treffens sagen wolltest und was du beim nächsten Mal ansprechen möchtest. Außerdem hilft es, sich auch vor der Besprechung Notizen zu seinen Prioritäten und den Punkten zu machen, bei denen man kompromissbereit ist.

4. Bereite alternative Bedingungen vor

Überlege dir nicht nur deine Prioritäten, sondern bereite auch einige alternative Optionen vor, mit denen du dich zufrieden geben könntest, falls die andere Partei deine Bedingungen nicht akzeptieren kann. Erwähne diese nur, wenn die Gegenpartei das, was du bereits vorgelegt hast, in Frage stellt, damit du ein gutes Verhältnis zu ihr aufbauen kannst. Um sicherzustellen, dass die andere Partei deinen Standpunkt versteht, warte, bis sie ihren eigenen Standpunkt dargelegt hat.

5. Verstehe, was du willst und was du brauchst

Überlege, was du von einem Vertrag erwartest, z. B. mehr Gehalt, und was einfach nur eine nette Zusatzleistung wäre, z. B. zusätzliche bezahlte Urlaubstage. Wenn du deine Bedürfnisse klar und deutlich formulierst, kann die andere Partei erkennen, dass diese nicht verhandelbar sind. 

 

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